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Local Seafood: Eine Imbissbude in Oban schlägt alle

Hafen von Oban - romantisch und quirrlig zugleich. Foto: Goede

Hafen von Oban – romantisch und quirrlig zugleich.

OBAN (21.09.2014, © hmg) – Schottlands Küche ist unendlich viel besser als jede englische Variante… wer etwas anderes behauptet hat absolut keine Ahnung. Es fängt ja schon beim „scottish breakfast“ an – und endet beim „Seafood“ (Meeresfrüchte, also Fisch und Schalentiere). Fischerhäfen hat es in Schottland entlang der gesamten Küste, sie hier aufzuzählen wäre Irrsinn. Letztlich kommen Fisch und Schalentiere bekanntlich  aus dem Atlantik bzw. der Nordsee (sei es Wildfang oder aus Aquakulturen im Meer) – und nach drei Schottlandreise (2010, 2012 und 2014) haben wir in Schottland so manches Restaurant, Pub wie Imbissbude besucht. Hierbei kann man selbst deutliche Unterschiede beim Nationalessen „Fish & Chips“ feststellen. Aber das kann (und sollte) man nicht täglich zu sich nehmen, der Hosenbund macht das auf Dauer nicht mit. Ein Whisky zur Verdauung hinterher ist auch sinnvoll – aber das ist eine andere Geschichte 😉

"Local Shellfish" - direkt am Fähranleger in Oban gelegen: bestes Seafood in Schottland! Foto: Goede

„Local Shellfish“ – direkt am Fähranleger in Oban gelegen: bestes Seafood in Schottland! 

Den besten „Seafood“ hingegen haben wir bei allen unseren Touren in Schottland weder in einem Restaurant noch in einem Pub gefunden – es ist in unseren Augen eine kleine Imbissbude! Und die findet sich direkt am Fähranleger in der Hafenstadt Oban. Eine kleine unscheinbare Holzbude – Fischfangkörbe die im Weg sind, Plastikeimer mit Meereswasser gefüllt und darin krabbelnden Krebsen – ein Ofen zum Muschelkochen im Außenbereich: Das ist der Imbiss „Local Shellfish“ (bzw. „The Original Green Shack“) wie er leibt und lebt. Absolut frisch zubereiteter Fisch, Muscheln (insbesondere die Jakobsmuscheln!!!), Fischbrötchen, Krabben… das Herz eines jeden Seafood-Fans schlägt bei dem Angebot höher. Und es schmeckt so gut wie sonst nirgends.

heiß begehrt - immer gut nachgefragt

heiß begehrt – immer gut nachgefragt

Egal ob es auf dem Pappteller bzw. beschichteten wasserundurchlässigen Plastikschälchen (für die Muscheln und deren Sud) kommt. Gegessen wird aus der Hand, im Stehen – oder wenn mal Platz ist auch links vom Imbiss am langen Holzstammtisch (die „Sonnen“-Schirme fungieren übrigens als Sonnen- wie Regenschauerschutz zugleich). Und wenn es noch so aus allen Kübeln regnet – „die Bude ist voll“: Einheimische wie Touristen stehen geduldig in der Schlange, Verzeihung – sie machen „queuing“. Das können Engländer wie Schotten bekanntlich bestens. Wir wünschen guten Appetit!

Übrigens: Auch auf Tripadvisor ist der Imbiss „die Nr. 1“!

OBAN (30.05.2016, © hmg) – Wir waren im Mai 2016 „zur Empfehlungskontrolle“ wieder vor Ort – und es hat uns noch besser geschmeckt als die letzten Male (2012 bzw. 2014)! Sehr zu empfehlen: Die „Seafood Platter“, ein Gaumenschmaus! Aber auch die Austern können sich sehen lassen – ebenso wie die geschmacklich ausgezeichneten Jakobsmuscheln:

© Fotos: Hans-Martin Goede

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