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GIGLIO – ein Inselchen fürs Wochenende

Giglio Porto - der Hafen von Giglio. Foto: Gimsan, Fotolia

Giglio Porto – der Hafen von Giglio.

Gigilo? Giglio! Also nicht der kleine Ort irgendwo im inneren Italien, sondern die Insel Giglio im Mittelmeer ist gemeint. Insel? Korsika, Sizilien wie auch Sardinien als auch die Balearen mit Mallorca kennt man, sind ja auch unschwer im Atlas bzw. via Karten zu erkennen. Dieses kleine Inselchen mit gerade mal knapp 24 Quadratkilometer Größe zählt zum “toskanischen Archipel” und findet sich knapp unter Land von Italien – so gesehen als “Stopover” nach Korsika geeignet. Ergo braucht es natürlich hier eine Fähre nach Giglio… denn soviel geübte Schwimmer für die 20 Kilometer zwischen Festland und Insel dürfte es unter den Lesern hier sicherlich nicht geben 😉

Dank der überschaubaren Größe bietet sich daher ein Wochenende an – knapp fünf Kilometer in der Breite und nur knapp neun Kilometer in der Länge lassen sich da entspannt an rund zwei Tagen erkunden. “Five Points of Interest“ sollte man unbedingt mitnehmen – dazu zählt natürlich neben dem Ankunftshafen „Giglio Porto“ mit seinem Turm „del Saraceno“ und den vielen bunten Häusern auch ein Besuch des einzigen Bergwerks (Miniere del Gigli) der Insel: Im Nordwesten gelegen kann man die Bergwerkvergangenheit erforschen – zurückreichend bis in die Antike wurde auf der Insel Eisen und Pyrite abgebaut.

Blick auf den Hafen von Giglio. Foto: Cutcow, Fotolia.de

Blick auf den Hafen von Giglio.

Mit einer Wanderung über die Berge der Insel sollte man nicht nur die Ausblicke auf den Hafen genießen (siehe Foto), sondern auch die malerischen Buchten mit dem glasklaren Wasser aufsuchen – als besonders reizvoll gelten die Strände von Caldane (etwas schwierig Dank eines unbequemen Fußweg zu erreichen, Fans dieser Bucht sprechen aber vom „Paradies“) und Cannelle (dieser ist vor allem ideal für Familien mit Kindern).

Wer die Chance hat einen Bootsausflug buchen zu können: eine Tour rund um die Insel führt automatischen an den Leuchttürmen vorbei. Besonders sehenswert der älteste unter ihnen, der Faro delle Vaccarecce – er liegt am Nordwestpunkt des Eilandes, ist allerdings nicht mehr in Betrieb. Die weiteren, aktiven Leuchttürme sind der Faro del Fenaio (im Norden) sowie der Faro del Camel Rosso (im Süden).

Übrigens – wer die ganze Zeit über sich beim Lesen innerlich sagte „woher kenne ich diese Insel, woher kenne ich diese Insel“…. sie war 2012 weltweit in den Medien Dank der Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia.

© 18.04.2017 Text Hans-Martin Goede, Fotos Fotolia.de

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