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Thoras im Margeride

Thoras im Margeride verwandelt sich jedes Jahr am 25. August in ein riesiges Volksfest

Thoras im Margeride verwandelt sich jedes Jahr am 25. August in ein riesiges Volksfest

THORAS (© hmg) – Auf der Webseite der „Commune Thoras“ ist zu lesen, dass das beschauliche Örtchen auf 1.200 Meter Höhe im Herzen des Margeride in der Auvergne im Departement Haute-Loire (43) gelegen, gerade mal 212 Einwohner hat. Doch jedes Jahr im August – und da auch wochentagunabhängig exakt am 25. – wird Thoras „zum Nabel der Auvergne“. Die Wiesen und Felder rund um den Ort werden zu gigantischen Parkplätzen, die Zufahrtstraßen sind stundenlang komplett verstopft: Um 09 Uhr eröffnet pünktlich der „Foire de Thoras“. Man könnte meinen, es ist die französische Variante des Cannstatter Wasen mit seinem landwirtschaftlichen Hauptfest: Pferde, Esel, Kühe, Federvieh und andere Tiere werden zum Verkauf angeboten, Bauern der Region bieten ihre selbstgemachten Brote, Käse- und Salamisorten der Auvergne an, dazu Hochprozentiges wie selbstgemachte Säfte, Kaffee & Kuchen – das Facebook des Margeride zum Anfassen, zum sehen und gesehen werden, zum Klatsch und Tratsch, was nicht digital heutzutage zu vermitteln oder anschaulich zu erzählen ist.

Streichelzoo

Streichelzoo

In all dem Getümmel sammeln sich Kindern um liebenswerte kleine Esel, Pferde und Ponys – ein Streichelzoo wie aus dem Bilderbuch, alles „anfassbar“ ohne dass gleich ein Wärter daher kommt oder die Eltern „vorsicht“ rufen, Laissez-faire auf französisch, man/frau bzw. Vater/Mutter sehen es gelassen – schnell noch ein petit cafe oder einen Gentiane genossen, die Kinder tauchen schon wieder auf!

Landmaschinen auf dem Markt von Thoras

Landmaschinen auf dem Markt von Thoras

Neben all dem „Natürlichen“ darf die Technik aber nicht zu kurz kommen: riesige Landmaschinen werden präsentiert, neue wie gebrauchte, es wird gefeilscht und verkauft – der Handschlag besiegelt das Geschäft. Die Auvergne ist bekanntlich eine der größten Landwirtschaftsregionen Frankreichs.

In 2015 wurde sogar für die Kinder eine Hüpfburg aufgebaut, Zirkusartisten unterhielten in einer kleinen Manege das Publikum. Daneben dann Angebote des täglichen Bedarfs, französisch wunderbar formuliert als „Brocante“, andere nennen es Trödel oder etwas achtungsvoller auch „Antiquitäten“. Abends um 19 Uhr sind die Geschäfte dann vorbei, die Preise verliehen, die Petanque-Sieger ermittelt und die Karawane der nicht enden wollenden Autoschlangen ergießt sich auf die zwei „Ausfallstraßen“. Bis sie alle wieder genau ein Jahr später wiederkommen…

Unsere Bildergalerie (Fotos: © Hans-Martin Goede) zum „Foire de Thoras“:

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